Männer haben einen Penis und Frauen eine Vagina

Prolog

Zu Beginn ist der Penis, den Gott mit extra starkem Kraftkleber zwischen Adams Beinen befestigt. Ohne schützende Kleidung ist das Gemächt jedoch den Elementen schutzlos ausgeliefert und zieht sich in der Kälte zusammen. Da spricht Gott: „Es werde Vagina!“ und sofort erscheint aus einem gleißenden Licht eine Kopie Adams, jedoch mit einem weiblichen statt einem männlichen Genital. Da protestiert der Protomensch: „Ey der hat ends die flachen Titten oida und ga kein nicen Blasmund zum reinwichsen…“

Gott sieht seinen Fehler ein und zaubert stattdessen eine verdammt sexy Hoe namens Eva unter den Apfelbaum. Dieser Anblick beschert Adam eine pulsierende, doch trotzdem noch kümmerlich kleine Erektion.

Wenige Wochen später versterben Adam und Eva an AIDS, da durch Adams sodomistische Neigungen das HI-Virus vom Affen auf den Menschen übergeht.

Kapitel 1 – Was ist das für ein Leben?

In tiefer Trauer über den Tod seiner Experimente flüchtet Gott sich in exzessiven Heroinkonsum auf Kevins Couch. Während er geklaute Damenunterwäsche beschnüffelt, sieht er sich Lesbenpornos im Pay-TV an. Diesen Lebenswandel finanziert er sich als Putzmann eines Erotikladens am Hauptbahnhof auf 450€-Basis.

Kapitel 2 – Der Masterplan

Kevin hat genug. „Mach endlich eine Ausbildung oder so“, insistiert er, während er Gott den Blick auf den Fernseher versperrt. „Werd doch KFZ-Mechatroniker bei deinem Onkel Ali. Du musst ihn nur fragen.“ Wieder erläutert Gott seinen genialen Masterplan: „Nein man, ich will scheiß Hähnchengrill von Arbeitsamt gezahlt bekommen, Bruder. Ganze Tag Hähnchen essen 4 free, sheesh“.

Kevin seufzt. Was hat er sich von diesem Gespräch auch erhofft?

Kapitel 3 – Wenn Gott eine Tür schließt, öffnet er ein Fenster

Gott sitzt auf der Straße. Als er Kevins Pfandflaschen für 2-lagiges Klopapier zum Masturbieren wegbrachte, eskalierte die Situation. Dabei hat Gott doch versucht Kevin zu erklären, dass Taschentücher von Kommunisten zur Erringung der Weltherrschaft erfunden wurden.

Kapitel 4 – Ein Traum geht in Erfüllung

Auf der Eröffnungsfeier des Hähnchengrills kommen Gott und Maria sich endlich näher. Bald schieben sie gemeinsam Schichten beim Drehen der Grillspieße und geben sich in der Mittagspause der heißen Romantik von verbranntem Fett und Schweiß hin. Die gelegentlichen Angriffe vietnamesischer Restaurantbesitzer interpretiert Gott völlig falsch.

Kapitel 5 – Stirb Langsam

Der Hähnchengrill wird in einer thermonuklearen Detonation pulverisiert. Wie durch ein Wunder überlebt Gott und wird vom Bootsverleihbesitzer Noah aus der Elbe gezogen und gesund gepflegt. Nach 3 Tagen hartem Training und Erholung steigt Gott wie neu geboren aus dem Versteck und durch seine Kontakte zur kolumbianischen Mafia erfährt er, dass Stalin höchstpersönlich hinter dem Angriff auf die Imbissbude steckt, um die Aufdeckung des internationalen Taschentücherkonglomerats zu verhindern.

Kapitel 6 – High Noon

Vor dem brennenden Kreml liefern Gott und Stalin sich einen Showdown, bei dem die komplette Moskauer Innenstadt in Schutt und Asche gelegt wird. Nur durch Noahs astrale Projektions 11 Finger Technik schafft Gott es, Stalin in eine Taschentücherfabrik zu schleudern. Der ehemalige Sowjetdiktator wird zu Zellstoff verkocht und an alle DM-Märkte Deutschlands geliefert.

Epilog

Gott und Maria beobachten ihren Sohn Jesus beim Spielen vor dem neu erbauten Hähnchengrill und zählen ihre Tempo-Taschentücher-Aktien. Ende